Ab Freitag war ich auf dem ersten Studienförderwerk Seminar (bin ja sonst beim Stuidenkolleg für zukünftige Lehrer) der SDW ,in London. Mein Befürchtung, nur fiesen BWLern mit rosa Hemden, hochgesteckten Kragen und Segelschuhen zu begegnen, bestätigte sich nur zum Teil;)
Ein Doktorand aus Cambridge schlief bei mir. Es ging primär ums gemeinsame Kennenlernen,
die Stadt erkunden und Aktivitäten planen. Im nächsten Jahr stehen u. a. ein Kultur-Trip nach Edinburgh, Segeln, Stadterkundungen von Cambridge (mit PhD-Seminar) und Oxford (mit Inklings-Exkursion) auf der Agenda. Es gab auch einen Vortrag von unserem Vertrauensdozenten der LSE über credit crunch und bailout. Das Wirtschaftsvokabular habe ich schon mal verstanden. Der Inhalt war für mich wie weitere Puzzleteile, um das grande énigme Wirtschaft besser zu verstehen. Abends gingen wir dann Essen und ein paar Bier trinken.
Heute gehe ich wieder zur Christ Church. Dort gibt es viele junge Leute in meinem Alter – so 400, 500. Ich habe da auch einen Jungen aus Barcelona getroffen, dessen Eltern bei JmeM in Spanien sind. Ich war 2005 als ich mit Tom und Stocki in Lloret war schon mal bei ihm in der
kleinen Gemeinde in einer ehemaligen Disco. Wahrscheinlich gehe ich ab nächste Woche auch in seinen Hauskreis. Die Gemeinde ist eher pfingstlerisch. Letzten Sonntag sang da jd. in Zungen. Es gab aber auch ne Übersetzung;) Da ich ja einmal die Woche auch zu den Rogglis in die Bibel- oder Gebetsstunde des Brüdervereins gehe, habe ich so wohl das ganze Spektrum abgedeckt;)
Mittwoch geht's wahrscheinlich wieder zum Fußball. Wigan fordert Fulham.
Ach ja, ich habe mich respektvoll mit dem Leiters des Zentrums für Lehrerbildung in Berlin angelegt. Das ist ein Spaß. Ich schwanke nämlich zwischen Berlin und Oldenburg. Aber in Berlin kann ich angeblich keinen Master of Education machen, da ich nicht die erforderlichen 30 LP EW im BA gemacht habe (bei 10 LP Toleranz). Da ich nur 10 gemacht habe, fehlen mir 10. An denen kann es ja nicht scheitern, so schrieb ich Dr. Hreusen, denn, ich habe allein in Münster (geschweige denn jetzt am KCL) schon mehr Fachwissenschaft betrieben als Berliner Bachelor. Da Fachwissenschaft in Berlin auch Teil des MA Ed ist, müsste ich so wesentlich weniger Fachwissenschaft im MA Ed studieren als die Berliner und hätte Kapazitäten frei, um EW nachzuhohlen.
Dazu Dr. Hreusen:
"...eine Kompensation Fachwissenschaft - Erzwiss ist leider auch nicht möglich.
Sie müssten sich also auf den Bachelor neu bewerben.“
Das fand ich ziemlich dreist und ein wenig stupide. Offensichtlich hatte er mich auch missverstanden, denn es geht mir ja gar nicht darum Fachwissenschaft mit EW zu
kompensieren , sondern Fachwissenschaft mit Fachwissenschaft.
Daher meine Antwort:
"Sehr geehrter Dr. Heursen,
entschuldigen Sie bitte meine verspätete Antwort. Bei allem Respekt, ich habe für Ihre Darlegung überhaupt kein Verständnis. Es kann doch nicht sein, dass ich wegen 10 fehlender Leistungspunkte in EW, den Master of Education in Berlin nicht antreten kann. Gerade auch deswegen, weil ich schon mehr fachwissenschaftliche Module in Münster und in London studiert habe, die Berliner Bachelorstudenten dann im Master of Education studieren. Daher geht es mir gar nicht um eine Kompensation Fachwissenschaft-Erziehungswissenschaft. Vielmehr müsste ich mit aller Wahrscheinlichkeit ob besagten Grundes weniger Fachwissenschaft im Berliner Master of Education studieren als die Studenten, die in Berlin ihren BA gemacht haben. Damit hätte ich dann Kapazitäten frei die 10 respektive 20 Lp EW
nachzuhohlen.
Es kann doch nicht sein, dass ich ohne weiteres mit meinem Münsteraner Bachelor an eine x-beliebige, hervorragende Uni im Ausland wechseln kann, aber innerhalb von Deutschland kein Wechsel möglich ist. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber das kann, will und werde ich nicht akzeptieren.
Bitten ziehen Sie dies noch ein Mal in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Bruns"
Daraufhin seine Antwort:
"Sie haben Recht, was Ihre Klage über die Nicht - Nachholbarkeit von Studienleistungen aus dem BA während der Masterphase betrifft. Indessen ist es im Lehrermaster so geregelt: Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist die volle Leistungspunktzahl des Bachelors in jedem der drei Bereiche; also auch in den Erziehungswissenschaften. Das ist die beratende Auskunft, die ich Ihnen geben kann. Es bleibt Ihnen natürlich freigestellt, sich trotzdem zu bewerben.
Mit freundlichen Grüßen
G.
Heursen"
Klingt wiederum sehr freundlich, aber ist m. E. aber eine absolute Dreistigkeit. Viell. nicht von ihm, aber vom Beschlussgremium. Daher werde ich mich jetzt erst ein Mal an den Berliner Senat wenden. Falls das nicht hilft, an Frau Dr. Schavan bzw. den Spiegel. Die letzte Instanz wäre, mich
einzuklagen. Es geht hier nämlich ums Prinzip. So eine schwachsinnige Regelung. Sie verbaut nicht nur mir die Wahlfreiheit, sondern auch allen anderen deutschen Studenten.
Ein Doktorand aus Cambridge schlief bei mir. Es ging primär ums gemeinsame Kennenlernen,
die Stadt erkunden und Aktivitäten planen. Im nächsten Jahr stehen u. a. ein Kultur-Trip nach Edinburgh, Segeln, Stadterkundungen von Cambridge (mit PhD-Seminar) und Oxford (mit Inklings-Exkursion) auf der Agenda. Es gab auch einen Vortrag von unserem Vertrauensdozenten der LSE über credit crunch und bailout. Das Wirtschaftsvokabular habe ich schon mal verstanden. Der Inhalt war für mich wie weitere Puzzleteile, um das grande énigme Wirtschaft besser zu verstehen. Abends gingen wir dann Essen und ein paar Bier trinken.
Heute gehe ich wieder zur Christ Church. Dort gibt es viele junge Leute in meinem Alter – so 400, 500. Ich habe da auch einen Jungen aus Barcelona getroffen, dessen Eltern bei JmeM in Spanien sind. Ich war 2005 als ich mit Tom und Stocki in Lloret war schon mal bei ihm in der
kleinen Gemeinde in einer ehemaligen Disco. Wahrscheinlich gehe ich ab nächste Woche auch in seinen Hauskreis. Die Gemeinde ist eher pfingstlerisch. Letzten Sonntag sang da jd. in Zungen. Es gab aber auch ne Übersetzung;) Da ich ja einmal die Woche auch zu den Rogglis in die Bibel- oder Gebetsstunde des Brüdervereins gehe, habe ich so wohl das ganze Spektrum abgedeckt;)
Mittwoch geht's wahrscheinlich wieder zum Fußball. Wigan fordert Fulham.
Ach ja, ich habe mich respektvoll mit dem Leiters des Zentrums für Lehrerbildung in Berlin angelegt. Das ist ein Spaß. Ich schwanke nämlich zwischen Berlin und Oldenburg. Aber in Berlin kann ich angeblich keinen Master of Education machen, da ich nicht die erforderlichen 30 LP EW im BA gemacht habe (bei 10 LP Toleranz). Da ich nur 10 gemacht habe, fehlen mir 10. An denen kann es ja nicht scheitern, so schrieb ich Dr. Hreusen, denn, ich habe allein in Münster (geschweige denn jetzt am KCL) schon mehr Fachwissenschaft betrieben als Berliner Bachelor. Da Fachwissenschaft in Berlin auch Teil des MA Ed ist, müsste ich so wesentlich weniger Fachwissenschaft im MA Ed studieren als die Berliner und hätte Kapazitäten frei, um EW nachzuhohlen.
Dazu Dr. Hreusen:
"...eine Kompensation Fachwissenschaft - Erzwiss ist leider auch nicht möglich.
Sie müssten sich also auf den Bachelor neu bewerben.“
Das fand ich ziemlich dreist und ein wenig stupide. Offensichtlich hatte er mich auch missverstanden, denn es geht mir ja gar nicht darum Fachwissenschaft mit EW zu
kompensieren , sondern Fachwissenschaft mit Fachwissenschaft.
Daher meine Antwort:
"Sehr geehrter Dr. Heursen,
entschuldigen Sie bitte meine verspätete Antwort. Bei allem Respekt, ich habe für Ihre Darlegung überhaupt kein Verständnis. Es kann doch nicht sein, dass ich wegen 10 fehlender Leistungspunkte in EW, den Master of Education in Berlin nicht antreten kann. Gerade auch deswegen, weil ich schon mehr fachwissenschaftliche Module in Münster und in London studiert habe, die Berliner Bachelorstudenten dann im Master of Education studieren. Daher geht es mir gar nicht um eine Kompensation Fachwissenschaft-Erziehungswissenschaft. Vielmehr müsste ich mit aller Wahrscheinlichkeit ob besagten Grundes weniger Fachwissenschaft im Berliner Master of Education studieren als die Studenten, die in Berlin ihren BA gemacht haben. Damit hätte ich dann Kapazitäten frei die 10 respektive 20 Lp EW
nachzuhohlen.
Es kann doch nicht sein, dass ich ohne weiteres mit meinem Münsteraner Bachelor an eine x-beliebige, hervorragende Uni im Ausland wechseln kann, aber innerhalb von Deutschland kein Wechsel möglich ist. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber das kann, will und werde ich nicht akzeptieren.
Bitten ziehen Sie dies noch ein Mal in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Bruns"
Daraufhin seine Antwort:
"Sie haben Recht, was Ihre Klage über die Nicht - Nachholbarkeit von Studienleistungen aus dem BA während der Masterphase betrifft. Indessen ist es im Lehrermaster so geregelt: Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist die volle Leistungspunktzahl des Bachelors in jedem der drei Bereiche; also auch in den Erziehungswissenschaften. Das ist die beratende Auskunft, die ich Ihnen geben kann. Es bleibt Ihnen natürlich freigestellt, sich trotzdem zu bewerben.
Mit freundlichen Grüßen
G.
Heursen"
Klingt wiederum sehr freundlich, aber ist m. E. aber eine absolute Dreistigkeit. Viell. nicht von ihm, aber vom Beschlussgremium. Daher werde ich mich jetzt erst ein Mal an den Berliner Senat wenden. Falls das nicht hilft, an Frau Dr. Schavan bzw. den Spiegel. Die letzte Instanz wäre, mich
einzuklagen. Es geht hier nämlich ums Prinzip. So eine schwachsinnige Regelung. Sie verbaut nicht nur mir die Wahlfreiheit, sondern auch allen anderen deutschen Studenten.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen